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LaTeX

Den grundlegenden Umgang mit LaTeX erlernen Sie bereits im Einführungspraktikum im ersten Semester. Da Sie im weiteren Studium jedoch nicht immer auf LaTeX zurückgreifen werden, (und auch im Praktikum aus Zeitgründen nicht alles interessante Erwähnung finden kann) finden Sie an dieser Stelle ein wenig weiterführende Literatur zur Vertiefung Ihrer Kenntnisse:

Empfohlene Software zur TeX-Verarbeitung

Im Bezug auf die von Ihnen eingesetzte Software zur Arbeit an Ihren LaTeX-Dokumenten, sind im Grunde kaum Grenzen gesetzt. Zum Erstellen von TeX-Dateien reicht ein einfacher Text-Editor (z.B. Notepad++, etc), das Kompilieren der Dateien erfolgt dann über die Kommandozeile. Viele moderne Editoren (Atom, VSCode, etc.) verfügen zudem über Erweiterungen aus der Open-Source-Community, die LaTeX-Funktionen direkt in den Editor integrieren, die Syntax erkennen und womöglich verfügbare Macros usw. verstehen.

In einer von uns im Januar 2018 durchgeführten Umfrage, antworteten rund 30% der Antwortenden, dass sie am häufigsten den TeX-Editor TeXstudio benutzten. Diese Präferenz ist nur nachvollziehbar: TeXstudio bringt umfangreiche Komfortfunktionen, unterstützt auch relativ junge Paradigmen von TeX (z.B. Magic Comments) und wird aktiv weiterentwickelt. Er ist zudem eine Cross-Platform-Applikation und wird für die drei Plattformen Windows, Mac und Linux angeboten.

Selbstverständlich können Sie trotz dieser Empfehlung gern einen anderen Editor benutzen, um mit LaTeX zu arbeiten. Die Einrichtung müssen Sie dann jedoch selbst übernehmen.

Die Arbeit mit (La)TeX benötigt neben einem Editor natürlich noch das Textsatzsystem selbst. Diese besteht im Grunde nur aus den Programmen zum Kompilieren Ihrer Quelldatei. In mehreren tausend Paketen wurde das TeX jedoch um unzählige Funktionen erweitert, auf die Sie über Dokumentenklassen, Syntaxpakete etc. zurückgreifen. Alle diese Pakete gehören zu einer TeX-Distribution, sind jedoch nicht immer von vorn herein bei der Installation enthalten.

So ist unter Windows-Nutzer_innen vor allem die MiKTeX-Distribution beliebt – jedoch keinesfalls die beste Wahl: Pakete die über die kleine Standardauswahl hinausgehen, werden erst bei der ersten Nutzung nachgeladen. Das mag komfortabel wirken, erzeugt jedoch nur unnötig Komplexität und (ohne Internetverbindung) im schlimmsten Fall nicht kompilierbare Dokumente.

Die für Sie empfohlene TeX-Distribution ist TeXLive. Sie ist für Windows und Linux verfügbar; für den Mac trägt sie (bei ansonsten identischer Konzeption) den Namen MacTeX. TeXLive enthält eine sehr große Standard-Paketauswahl, weshalb bei der Installation weit über 2 GiB an Paketen heruntergeladen werden. Darüber hinaus enthält die Distribution das latexmk-Compilerscript, das für Sie u.a. möglicherweise benötigte Mehrfachkompilierungen übernimmt.

Auf der Seite von DANTE gibt es eine umfangreiche deutschsprachige Anleitung zur Installation von TeXLive unter Windows. Beachten Sie, dass die Installation der Standard-Paketauswahl („big“) je nach Internetverbindung einige Zeit in Anspruch nehmen kann und bis zu 3,5 GB groß ist. In Kürze entsteht ein TGM-internes Tutorial zur Installation von TeXLive //und// TeXstudio, mit den für Sie empfehlenswerten Modifikationen der Standardoptionen.

Dieser Bereich ist unvollständig bedarf noch einiger Verbesserung. Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld bis eine komplette Version fertiggestellt ist. — Jan Willhaus 17.01.2018 16:05

Weitere Tipps

Tabellenimport aus Excel

Möchten Sie Daten in Tabellenform lieber in Excel verarbeiten und erst hinterher in LaTeX platzieren, bietet es sich an das Excel-AddIn Excel2LaTeX zu verwenden, das auch über CTAN verfügbar (und damit in den gängigen TeX-Distributionen enthalten) ist. Es ermöglicht den einfachen Export aus Excel zum Import in TeX.

WS 2019 / 20

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